Ich bin schon wieder zwei Wochen überfällig, aber ich habe mir für diesen Blog fest vorgenommen, nicht nachlässig zu werden – Und deshalb gibt’s der Ordnung halber noch einen kleinen Nachtrag vom Konzert in Tefls, bevor ich heut‘ Abend ja schon wieder unterwegs bin, denn .. Schandmaul is back!
Aber hier soll es jetzt vorrangig um SaMo und Vermaledeyt gehen, für die ich vor zwei Wochen ins schöne Nordtirol gefahren bin. Gefunden hatte ich das durch Zufall auf der Website von Saltatio Mortis und nach einem kurzen Kilometercheck war dann Anfang der Woche auch endlich die Entscheidung gefahren, dass wir fahren! Yay! Gleichzeitig sollte Telfs nämlich Mittelaltermarktauftakt sein, aber .. Nunja. Ich möchte es lieber „Märktchen“ nennen, denn mehr war es leider nicht. Glücklicherweise bin ich aber von Vornherein mit wenig Erwartungen losgedüst und diese entwickelten sich auch im Laufe des Tages bezüglich des Konzerts. Der Markt war nämlich nur ein Platz mit 7 oder 8 Buden, in der Mitte eine Bühne und das Programm bestand aus einem Gauklerduo und 5 Kämpfern. Für so ein kleines Nest sicherlich schon eine Leistung, aber es stellt sich die Frage: Woher zur Hölle sollen heute Abend noch Hunderte von Konzertgängern kommen? Und die Antwort – Richtig: Nirgendwoher!
Es lohnt sich kaum, ein Wörtchen über die Preise, die Location oder die Organisation zu verlieren. Ersteres war angemessen, zweiteres Standard und letzteres ließ an einigen Stellen zu wünschen übrig. Viel erwähnenswerter ist dagegen wirklich die Anzahl an Besuchern – Die schätzungsweise .. wenn ich aufrunde .. Und alle Augen zudrücke .. vielleicht 100 betrug? Ich bin schlecht bei sowas, aber .. Doch, das könnte hinkommen. Ich nehm das gleich vorweg, damit den Tatsachen, dass ich die Erste im Saal war und dass man während des Konzerts ganz gechillt was zu trinken holen konnte und sich danach wieder in die erste Reihe stellte, gleich von Anfang an der Zauber genommen wird. Es war unglaublich, wie wenig Andrang es gab – Und da habe ich bei den Spielleuten schon wahrhaft anderes erlebt! Mit Grauen denk ich an das Gedrängel beim MPS in Köln zurück, mit Freuden dagegen an das Jubiläumskonzert in Wuppertal .. Da waren es .. 3000? .. 4000?.. Leute,die Stimmung gemacht haben! Und genau das war die Hauptsorge: Können so wenig Menschen für ein gelungenes Konzert sorgen? Ich sage: Yipp! Bei der richtigen Band schon!
Und wir hatten die richtigen Bands .. Besonders gefreut habe ich mich nämlich auch auf Vermaledeyt, die dieses Jahr leider auf keinem MPS im Süden spielen, weshalb es wahrscheinlich das erste und einzige Mal gewesen ist, dass ich sie 2011 gesehen habe. Find ich nun ziemlich schade, aber gut – Ihr Auftritt war dafür umso besser! Zwar hat man von dem Gesang und den Ansagen so gut wie gar nichts gehört, aber wie wurde mit anderen „Erste Reihe“-Stehern sehr treffend festgestellt: „Mh .. Richtig sehen oder richtig hören?“ – „Richtig sehen!!!“ Außerdem war es interessant, mal von ganz vorn den Instrumenten zu lauschen .. Es stichelte die Hoffnung an, dass die Akustik wirklich nur dort so .. gewöhnungsbedürftig ist, dass man die Instrumente eben richtig hört und nicht über Lautsprecher. Aber das war mir ehrlich gesagt auch nicht sooo wichtig! Immerhin war’s das erste Konzert 2011 und das konnte ich in vollen Zügen genießen! In der Umbaupause zwischen den Spielleuten war dann auch ein kurzer Plausch mit Vivianne von der Saar drin, die auf ihrem Weg nach Telfs ähnlichen infrastrukturellen und verkehrstechnischen Problemen trotzden musste wie wir. Tja, es gab an diesem Tag viele Leidensgenossen, denn es waren viele Bayern gekommen .. So zumindest mein Eindruck. Einen äußerst positiven behalte ich nun auch von Vermaledeyt zurück .. Die sind supernett und ich bin gespannt, wann ich sie das nächste Mal sehen werde! ♥
Dann ging es aber mit Saltatio Mortis weiter – Yay! Das zweite Mal SaMo aus der ersten Reihe, wenn ich die MPS mitzähle *g* .. Und es war toll .. Die Musiker bereiten grad alle fleißig auf ihr neues Album vor, das im September veröffentlich wird – Und das nicht zuletzt mit stilechter Bühnendekoration in Form von Schwertern an den Mikroständern, die zusätzlich noch mit roten Tüchern umwickelt sind. Sehr schick! Für die Band war es zudem der erste Auftritt nach Neujahr in Hamm und nach ihrem Afrikaurlaub und – Sie hatten Power, wie eh und je. Die 100 Leutchen ließen sich so mitreißen, wie es bei den Jubiläumsgästen der Fall war und es war ein seeehr gelungener Abend, der mal wieder mächtig an die Kondition ging! Ich möchte gar nicht viel mehr dazu sagen .. Außer vielleicht, dass Alea Kreativität bei „Falsche Freunde“ gezeigt hat.. Der geneigte SaMo-Fan weiß, dass er bei diesem Lied normalerweise croudsurft .. Das war aufgrund der .. ‚Masse‘ nun nicht möglich und Alea stellte den direkten Fankontakt kurzerhand als Polonaise her! Passt nicht unbedingt zum Lied, aber der „Lindwurm“ – wie nun bei Feuerschwanz hieße – war trotzdem witzig! Dann zurück in die erste Reihe und bei der zweiten Zugabe den Telfsern (? .. Oo‘) erstmal gezeigt, wie das mit dem Zurückholen der Band geht, nachdem sie mit den Klängen vom „Spielmannsschwur“ die Bühne verlassen haben. Nämlich nicht mit den berühmten „Zugabe“-Rufen, sondern mit dem äußerst atmosphärischen Mitgröhlen der Melodie! Hat auch geklappt – und zwar schneller als normal! – und wurde mit zwei letzten Liedern belohnt. Den Schluss bildete dies Mal „Miststück“, dann habe ich mir noch die Setlist von der Bühne gepult und nachdem Dominic Alea die Hand geschüttelt hat, ging es völlig k.o. zurück nach Hause.
Fazit: 2011 wird geil!
Fast ein Monat ist vergangen, seit ich beim Schwarzen Schmetterling in Weimar war und nun schaffe ich es endlich, ein paar Worte über das letzte Konzert des aufregenden Jahres 2010, das in Hinsicht auf Konzerte und Festivals für mich Maßstäbe gesetzt hat, zu verlieren. Bisher haben sich Herz und Gedanken ein wenig davor gesträubt, das Erlebte in Sätze zu verpacken, die der Bezeichnung einer “Konzertrezension” zumindest ansatzweise gerecht werden, denn der Auftritt der Akustiktour war einfach nur eines: Gefühl pur.
Im Vornherein war ich enorm skeptisch – Akustikkonzert, Stühle, Sitzen, Stillhalten. Gerade die drei S-Wörter lassen sich für mich nur schwerlich in Verbindung mit ‘Konzert’ bringen, denn da geht es ja ums Feiern und Spaßhaben – Aber letzteren hatte ich trotzdem und ja .. Gefeiert wurde auch. Nur anders.
Alle Zweifel haben sich im Laufe des Abends in Luft aufgelöst, dafür hat Alexander Spreng – better known as Asp – gesorgt. Natürlich haben wir gesessen und natürlich wurde nicht getanzt – Mit einigen, wenigen Ausnahmen am Ende – aber letztlich stand auch eher die Kunst im Vordergrund. Das Nachsinnen über die Songtexte, die man mitsingen kann und von denen man sich doch schlagartig ein weiteres Mal beeindrucken lässt, kaum dass man die Möglichkeit hat, sie live (!) zu hören. Denn wenn es einen deutschen Musiker gibt, der mich mit seiner Stimme überzeugt, dann ist es der Sänger von ASP. Es ist einfach unbeschreiblich gewesen, mit welcher Inbrunst er seine Texte auf der Bühne lebt! Und gerade die Akustik machte es möglich, sich wirklich nur auf die Stimme zu konzentrieren. Hier lenkte keine Elektronik, keine Technik, keine große Lichtshow ab: Im Mittelpunkt stand der Gesang, gekonnt untermalt von Gitarre, Bass & Schlagzeug, sowie Cello, Violine, Percussions und Dudelsack & Flöten. Ob leise oder laut, melancholisch, unterwürfig oder brutal – Asp ist wie kaum ein anderer in der Lage, die Gefühle, die in den Texten besungen werden, auch wirklich mit seiner Stimme wiederzugeben und dem Zuhörer ein Gesamtpaket zu präsentieren, das zumindest mich in einen Zustand höchster Verzückung versetzte. Gänsehaut und sogar Bauchkribbeln inklusive.
So viel gleich zu Anfang zu meiner Gesamtimpression, denn bevor das hier nur in bodenloser Schwärmerei endet, will ich versuchen, der Reihe nach ein paar Details zu erzählen, die ich als dafür wert erachte. Zur Halle: Soweit ich das überblickt habe, lag die Weimarhalle nun -überraschenderweise!- genau in der Innenstadt, direkt um die Ecke war das Hostel, was zwar die Parksituation nicht unbedingt verbesserte, aber ich musste in meinen ausgeliehenen Stöckelstiefeln immerhin nicht so weit laufen und die Wahrscheinlichkeit, sich bei diesem furchtbaren Winterwetter ganz unelegant auf die Nase zu legen, sank auch. Die Schlange, die wir dann sahen, als wir 19.40 – 20 Uhr sollte das Konzert beginnen! – auf den Vorplatz traten, war bemerkenswert. Um nicht zu sagen: Furchterregend. Bei Sitzplätzen ist es ja nun noch schwerer, sich mal eben nach vorn zu drängeln, aber auch diese Sorge war weniger stark begründet: Das In-Der-Kälte-Stehen war schneller beendet als gedacht und in der Halle ergatterten wir dann auch Plätze, die ungefähr mittig waren, in der Reihe vom Mischpult. Also noch in dem Bereich, wo man nicht nur verschwommene Gestalten, sondern auch noch den einen oder anderen Gesichtsausdruck genauer identifizieren kann! Das war auch sehr von Vorteil, denn kaum das es los ging, zog Asp mit ALLEM was er tat gänzlich in seinen Bann. Zu den Klängen von “Betteljunge” betrat er nach seiner Band die Bühne, den Dreispitz ins Gesicht gezogen und den Koraktor unter’m Arm, den er sodann auf einem Pult platzierte. Und dann jagte ein akustischer Orgasmus den nächsten! Ich neige ja gern zu Übertreibungen, aber in diesem Falle stimmt es einfach .. Denn ASP haben nicht nur Stücke vom Krabat-Album gespielt, sondern auch den einen oder anderen Leckerbissen, der wirklich unter die Haut ging. Für mich persönlich gehören vor allem zwei ältere Songs dazu, von denen ich mir nie erträumt hätte, sie in solcher Form zu hören. Die Rede ist von “Where Do the Gods Go?” und “The Last Lovesong”. Insbesondere letzterer .. flashte.. Das tut er so schon, live aber war das noch einmal ganz etwas anderes! Dieses Lied gehört dann wohl aber auch zu jenen von ASPs Werken, das Asp als “Seelenstriptease” bezeichnen könnte, so wie er es mit “Und wir tanzten (Ungeschickte Liebesbriefe)” tat. Ein ebenso berührendes wie mitreißendes Stück, dem man schweigend lauschen möchte – Und man hofft, dass er nie wieder zu singen aufhört.
Das tat er aber irgendwann – Nach 3 Stunden effektivem Konzert, zu dem noch eine halbe Stunde Pause zwischendrin dazu kam .. Am Anfang hab’ ich auch deshalb mit den Zähnen geknirscht, aber als dann noch eine Zugabe kam .. Und noch eine .. Da war alles vergessen und am Ende zeigte die Uhr kurz vor Mitternacht und ich war mehr als selig. Die Band hat in dieser Zeit wie bereits erwähnt einen Teil der Krabat-Reihe, wie “Zaubererbruder”, bei dem der Bassist Tossi die Rolle übernahm, die auf dem Silberling Eric Fish singt, zum Besten gegeben, doch vor allem am Ende spielten sie dann auch Klassiker wie “Stille der Nacht (Ein Weihnachtsmärchen)”, “In der Tiefe”, “:Duett (Minnelied der Incubi)” (Inklusive eines Gedichtvortrags, der … wirklich für Schweigen gesorgt hat), “Werben” (♥), “Biotopia”, “Wolfsspuren”, aber auch “Die Ruhe vor dem Sturm” und “Varieté Obscure”. Ich weiß noch, wie ich zu meiner Anfagszeit als ASP-Hörer immer bei “Die Ruhe vor dem Sturm” da saß, seufzte, und den 10 Minuten lauschte – Mit dem bitteren Beigeschmack, dass dieser Song zu lang ist, als dass ich irgendwann in den Genuss einer Live-Aufführung kommen könnte. HA! Diesen Irrglauben gebe ich gern zu und ich freue mich sogar noch darüber! Denn eine Zugabe war – für mich so überraschend! – genau dieser Song und genau wie bei “The Last Lovesong” kann ich nur eines sagen: Danke! .. Aber auch auf “Varieté Obscure” muss ich noch einmal eingehen, denn nicht nur, dass Asp an dieser Stelle mit Zylinder und Frack auf die Bühne trat, nein – Es gelang ihm, mit seiner Stimme noch eine weitere, andere Welt zu zeichnen – Neben dem Dunklen Turm und Schwarzkollm. Nämlich diesen Nachtclub, voll wiederkehrendem Alltag und versteckter Versuchung.
Die Songauswahl war also grandios, mir fällt jetzt im Nachhinein nichts mehr ein, was ich gern noch dabei gehabt hätte .. Vielleicht liegt das auch alles schon zu lang zurück und mein Siebhirn meldet sich zu Wort, aber – Nein. Manche Momente hab’ ich immer noch so genau vor Augen, ähnlich wie bei dem Jubiläum von Saltatio Mortis .. Nur auf einer anderen Ebene. So zum Beispiel Asp’s Seitenhieb zu einer gewissen .. anderen .. Ex-Schwarze Szene- .. Band. “Naja, wir machen ja keine Weihnachtssongs..” – hieß es da sinngemäß, nur damit er im nächsten Augenblick “I’m dreaming of a White Christmas” losschmettern konnte. Und zwar lediglich diese Zeile! Aber das hat auch gereicht, ich saß mit geöffnetem Mund völlig erstarrt da und .. Auch später, als noch ein weiteres traditionelles weihnachtliches Lied gespielt wurde, dessen Name mir leider entfallen ist, habe ich nicht schlecht gestaunt. Selbiges gilt für die Enterntainer-Qualitäten, die der Sänger hier und da an den Tag legte. Er führte wirklich angenehm durch’s Programm, mit witzigen und philosophischen Anekdoten und ließ es sich auch nicht nehmen, der Bühnendekoration einmal zu Leibe zu rücken, auf dass sie fast aus ihrer Halterung gefallen wäre – Tja, das kommt davon, wenn man so ein breites Kreuz hat!
Aber Asp darf es sich erlauben .. Wer solch ein Talent vorzuweisen hat und dabei noch so sympatisch ist, der hat so einiges verdient. Vor allem aber die Muse für noch weitere, tolle Stücke und mitreißende Konzerte – Das wünsch’ ich mir nämlich. Damit ich noch öfter mit dieser Gruppe innerhalb von ein paar Stunden durch Höhen und Tiefen gehen kann, um alles andere auszublenden und wenigstens für diese Zeit als nichtig anzuerkennen.
Wie lässt sich die Vorweihnachtszeit besser “metalig-alternativ” feiern als mit Coppelius? Das hab’ ich mir vor einer Weile gedacht und deshalb nicht lang damit gezögert, mir eine Karte für das Konzert in Nürnberg zu kaufen. Es war schon etwas besonderes, da ich die Herren zwar bereits 4x gesehen habe – Bisher jedoch immer nur auf Festivals. Egal, das hat zum Liebenlernen gereicht, weshalb ich mich umso mehr auf das erste ‘richtige’ Konzert dieser Band gefreut habe. Und ich wurde verdammt nochmal belohnt!
Coppelius sind schlicht und ergreifend sehenswert. Ihre Liveauftritte sind der Wahnsinn, denn in der Art und Weise, wie sie sich präsentieren, macht ihnen so schnell niemand etwas vor. Bewaffnet mit Schlagzeug, Cello, Kontrabass, 2 Klarinetten und einem Diener hat das Sextett einen sehr eigenen Stil entwickelt, für den ich die Bezeichnung des ‘Kammer-Core’ durchaus passend finde. Anders als andere Metalbands hat man es hier nämlich mit Musikern aus dem 19. Jahrhundert zu tun – Was man aufgrund der Authentizität hinsichtlich der Kostüme und des Verhaltens auch sofort abkauft. Selten waren Zylinder so stylisch! Und noch seltener hätten sie so störend beim Headbangen sein können wie bei Coppelius!
Mit aufgewärmten Halswirbeln ging es also ins Hirsch in Nürnberg – Ein relativ kleiner Club, der aber völlig ausreichend war, wie ich finde. Man hat anhand der wartenden Meute schon sehen können, wer dort an diesem Abend aufgetreten ist: Während das Publikum sich sonst nur als ‘schwarzgekleidet’ zusammenfassen lässt, war’s hier etwas anders. Natürlich dominiert diese Farbe, aber was auffällig ist, sind einige Fans, die es sich nicht nehmen lassen, den Herren von Coppelius in ihrem Stil nachzueifern. So fiel der eine oder andere Gast ins Auge, der sich mit Zylinder, Gehrock oder wunderschönem Kleid dekoriert hat. Perfekt für die Atmosphäre, die die Band ab dem Moment absolut super aufbaut, in dem sie die Bühne betritt. Das geschah auch äußerst pünktlich – Laut meiner Uhr keine 5 Minuten nach offiziell angekündigtem Konzertbeginn um 20.00 Uhr. Eine Vorband gab es nicht, was aber auch nicht nötig ist: Coppelius braucht niemanden, der die Leute für sie einheizt – Das gelingt ihnen normalerweise auch von ganz allein. Bisher habe ich immer mit Erstaunen beobachten können, wie sich auf Festivals wie dem Rockharz Open Air oder dem Veldensteiner Festival die Leute haben mitreißen lassen – Egal, ob sie die Musik vorher kannten oder nicht. Natürlich hatte anfänglich Skepsis geherrscht, denn wer glaubt schon, dass sich mit den oben beschriebenen Instrumenten Metal machen lässt? Wahrscheinlich niemand, der es nicht selbst miterlebt hat ..
Im Hirsch waren die Voraussetzungen andere. Man hatte es mit Fans zu tun, die textsicher sind und genau wissen, mit wem sie es zu tun haben – Und dennoch fehlte mir zeitweise die Euphorie, die ich von anderen Veranstaltungen kenne. Der Band gebe ich dabei keine Schuld, aber das Publikum war mir persönlich an einigen Stellen doch arg lahm. Vielleicht habe ich aber nur ungünstig gestanden, und deshalb die springende und bangende Masse verpasst – Aber grundsätzlich war diese weniger vorhanden als bei den Festivals. Auf der anderen Seite hat dies der Stimmung aber nicht geschadet .. Es wurde halt weniger gehüpft, aber dennoch sehr gekonnt gejubelt und gefeiert – Zumindest bin ich so vorgegangen und fand das Konzert damit lohnenswert.
Das war es nämlich einfach aufgrund dieser abartig genialen Show. Mir fallen spontan nicht viele Bands ein, die ich bei ihren Auftritten so solide finde, wie Coppelius es sind. Da sitzen die Töne, da stimmt die Begeisterung und von der Liedauswahl sollte ich gar nicht erst anfangen. Kurzum: Ich bin begeistert! Es war eine gute Entscheidung, die Band endlich mal ‘allein’ genießen zu können, ohne einen Rahmen, der durch andere Musiker vorgegeben wird. Das ist schlicht besser für die Stimmung. So kann man gleich in vollen Zügen genießen, wie Bastille auf die Bühne kommt und mit dem Radio den richtigen Sender sucht – Um auf diese Weise das Konzert zu beginnen. Und dann ging es Schlag auf Schlag! Ein mitreißender Song jagte den nächsten und es wurden natürlich hauptsächlich Stücke vom neuen Zinnober-Album gespielt, allen voran “Risiko”, “Diener 5er Herren”, “Nachtwache”, “Automat”, “Coppelius hilft!”, “Damen” und “Gumbagabanga”, aber auch All-Time-Faves wie “Time-Zeit”, “I get used to it” und “Murders in the Rue Morgue” haben nicht gefehlt. Ich bin mit der Liedauswahl rundum zufrieden – Das war ich ja fast schon, als “Risiko” gleich am Anfang gespielt wurde. Der Song geht einfach dermaßen ins Ohr, das ist unbeschreiblich .. Zwei Überraschungen gab’s dann aber auch: “Morgenstimmung” wurde gespielt. Damit hätte ich nicht gerechnet, aber ich fand’s super, da das Lied klasse ist und nicht zuletzt durch ein interessantes Video besticht. Und dann .. Mein persönliches Highlight: “1916″. Holy Shit! Ich find’ es immer wieder genial, wenn Bands plötzlich Melodien auspacken, die man so gar nicht erwartete – das ist mir dieses Jahr schon mehrfach passiert – und wenn es dann ausgerechnet solch ein Song ist, der gesangstechnisch auf höchstem Niveau ist, kann man nur staunen! Graf Lindorf hat bewiesen, was er drauf hat und seine Stimme hat echt für Gänsehaut gesorgt .. Zudem ist das Lied nun mit tollen Live-Erinnerungen verknüpft, was das Hören in Zukunft noch süßer gestaltet. Außerdem erwähnenswert finde ich noch die Tatsache, dass “Absinth” vorgetragen wurde. Das war einfach nur niedlich! Hinzu kommt, dass hier alle vier Sänger ihren Einsatz gleichzeitig fanden und ein weiteres Mal ihr Können beweisen konnten. Nur einen Kritikpunkt habe ich .. bzw. mehr eine Anmerkung: Ich persönlich fand es schade, dass sie “Operation” nicht gespielt haben. Für mich ist das einer DER Coppelius-Songs überhaupt und nicht zuletzt deshalb hab (nicht nur ich) ihn vermisst..
Da das aber weniger tragisch ist noch zu drei letzten Dingen: Nobusama rockt! Der Schlagzeuger hat’s einfach drauf und sein mehrminütiges Solo bei “Time-Zeit” war klasse! Da stört es gar nicht, dass kurzzeitig die Melodiegeber alias Klarinetten & Streicher fehlen. Außerdem hat der Japaner so eine Freude, die dermaßen ansteckend ist .. Man kann ihm nur grinsend zuschauen, egal was er tut .. Und ich möchte es fast als “sonniges Gemüt” bezeichnen .. Das zweite ist .. Bastille. Der Diener, der diesen Sommer das Veldensteiner schon zu einem ..interessanten .. Erlebnis gemacht hat, verdient einfach noch eine Erwähnung. Zum einen führte er durch den Abend, nahm Zylinder und Mäntel ab, schenkte Getränke nach und reichte Becher herum, kümmerte sich um die Instrumente und zum anderen singt er einfach .. rrrrr! Ich bin heute noch am Rätseln, wie der Song heißt, den er nach dem vorgetragenen Gedicht präsentiert hat – Ich weiß nur, dass er Gänsehaut bereitet hat, aber mir fällt verfluchtnocheins nicht mehr der Titel ein.. Wahrscheinlich war ich zu sehr mit Schwelgen beschäftigt. Und .. Weil ich den Anblick einfach zu erwähnenswert finde: Des Butlers Mikro war etwas besonderes – Es war dekoriert mit einem Staubwedel. So konnte Bastille singen und gleichzeitig Graf Lindorfs Cello saubermachen!
Und für den geneigten Leser, der in der Lage ist bis Drei zu zählen nun mein letzter Punkt: Das Konzert war kurzweilig. Es kam mir vor als hätte ich lediglich einmal geblinzelt, schon war es 21.30 Uhr und die Herren verschwanden das erste Mal von der Bühne. Laut ertönten die “Da Capo!”-Rufe daraufhin und natürlich kamen sie noch einmal für mehrere Zugaben zurück – Aber 22.00 Uhr – Nach 2 Stunden – war dann endgültig Schluss. Unglaublich schade, wie ich finde, aber nach solch einer Show sollte man sich darüber nicht beschweren, denke ich – Man wurde wirklich, wirklich, wirklich (!) entlohnt! Der Preis für das Ticket war ebenfalls in Ordnung, ich habe alles in allem also kaum einen Grund, mich zu beschweren. Längere Spielzeit wäre schöner gewesen, aber das sagt man ja nach einem gelungenen, spaßigen und mitreißenden Konzert immer! :]
Meine Weihnachtsvorbereitung geht aber weiter und dieser Bericht war nicht der letzte für dieses Jahr. Am Freitag bin ich bei ASP in Weimar, zur Akustik-Tour, und mittlerweile wächst die Vorfreude dafür stetig.
Ich bin gespannt .. Vielleicht ist es der eine oder andere Leser ebenso! ;] .. In diesem Sinne: Coppelius hilft!
Wow. Ein Titel, der fast den Rahmen sprengt für einen Abend, der auf jeden Fall alle Rahmen gesprengt hat. Ich war die letzten Tage äußerst sprachlos in der Hinsicht und es fiel mir schwer, die Gedanken bezüglich dieses Jubiläums auch alle zu ordnen, aber nun will ich versuchen, darüber zu schreiben und ein paar Eindrücke zu vermitteln. Es kann dem ohnehin nicht gerecht werden, denke ich ..
Zu erst einmal .. Wissen ja viele, dass ich mittlerweile eine gewisse Affinität zu den Totentänzern entwickelt habe. Wuppertal war also mein siebtes Konzert – Eine schöne Zahl, wenn man bedenkt, dass die Jungs dort mit ~2000 Gästen ihr 10-jähriges Bandbestehen gefeiert haben. Und ich kann gleich zu Anfang sagen: Ich bin kein Groupie. Vielleicht ein bisschen ein Fangirlie, aber es gibt wahrlich schlimmere .. Und ich finde, ich darf das auch – Immerhin ist diese Musik einfach nur fesselnd und mitreißend und regt zum Tanzen und Träumen an .. Genau das, was ich brauche! .. Aber zurück im Text .. Zusammen mit Katha machte ich mich um 5 hier aus Raitbach auf, damit wir mithilfe der Deutschen Bahn um 11.15 in Wuppertal ankamen. Viel zu früh, natürlich, aber wir sind ja arme Studenten und uns blieb deshalb keine andere Möglichkeit. Müdigkeit war also noch groß geschrieben, selbst als wir fast einen Anschlusszug verpassten. Naja, darüber hinweg trösteten den ganzen Tag Ohrwürmer von Saltatio Mortis, die bei mir vorrangig aus “Manus Manum Lavat” bestanden, welches zusätzlich der erste Song war, dem ich am vergangenen Freitag gehört habe. Nach einem kurzen Bummel durch Wuppertals Innenstadt und einem Besuch in der Touristen-Info – immerhin wollte frau ja wissen, wie sie zur Historischen Stadthalle kommt – haben wir uns schließlich in einem Café eingenistet und mit Kaffee und Crêpes dafür gesorgt, dass so langsam die Aufregung steigt. Ja, richtig gelesen – Mit Bauchkribbeln und einem unglaublichen Gefühl der Freude habe zumindest ich mich später auf den Weg zur Stadthalle gemacht. Aber ich denke, dass ging Katha nicht großartig anders, immerhin erlebt man so eine Party, die zudem auf DVD festgehalten wird, nicht jeden Tag .. Naja, unser Orientierungssinn verließ uns, wir mussten nochmals nachfragen aber 16.3o war’s dann so weit: Die Türme der Konzertlocation tauchten auf. Von außen war die Stadthalle schon eindrucksvoll, von innen war sie das auch – Dazu aber später. Und um jetzt noch einmal zu untermalen, dass ich kein schlimmer Fan bin: Die ersten Leute hatten sich bereits morgens 8.oo auf den Stufen vorm Eingang eingefunden und zitterten munter vor sich her – Wo der Einlass doch erst 19.3o war.
Und dann hieß es auch sofort: Mission DVD completed. Die 3o-4o Fans, die schon da waren, wurden zusammengetrommelt und dazu aufgefordert, einen Geburtstagsgruß für die DVD zu verfassen. Da wir relativ gutes Timing an den Tag gelegt hatten, gehörten wir dazu und nach dem dritten Anlauf kam sogar ein halbwegs passables Ergebnis bei raus – Denke ich .. Genaueres hierzu folgt sicher, sobald ich stolze Besitzerin der DVD bin .. In einem halben Jahr oder so.
Nun gut, die Wartezeit von fast 3 Stunden verging relativ zügig – Immerhin unterhielt man sich mit anderen Fans, blödelte rum, trank und feierte alles schon einmal vor .. Außerdem wurden wir überrascht von Hauptmann Feuerschwanz, Prinz Hodenherz und – ich glaube, dass er es war – Sir Lanzeflott, die sich plötzlich in der Menge befanden, sich mit den Wartenden unterhielten und später nach dem Konzert auch Flyer für ihre neue CD verteilten. Dann .. Kurz vor 19.3o – es hatte mittlerweile zu regnen angefangen und die Masse der Besucher war durchaus bemerkenswert gestiegen – öffnete die Security endlich die Heiligen Pforten. Ich muss nun nur an einer Sache meckern: Die Organisation dahingehend war ein wenig blöde .. 200 Leute mit Aftershow-Karten durch einen Eingang hinein lassen und die restlichen 18oo durch den anderen ist rein theoretisch schon keine Meisterleistung. Und das bestätigte sich auch, als ich mich irgendwann ziemlich eingequetscht fühlte und man das erste Mal .. nun ja .. intensiveren Körperkontakt mit anderen Fans hatte. Gut, endlich drinnen, stürmten Katha und ich am Merch-Stand vorbei, wenngleich das Design der neuen Shirts eigentlich lockte, aber – Nein. Wir wollten noch so weit wie möglich vorn stehen und das gelang auch.
Aber selbst wenn’s nicht geklappt hätte, wär’ das wohl kein Beinbruch gewesen, denn die Stadthalle sah nicht nur unglaublich toll aus – Nein, sie überzeugte auch mit einer wahnsinnigen Akustik. Die riesige Halle mit barocken Stilelementen war einfach ideal gewählt worden für dieses Jubiläum, aber nun hieß es ja noch einmal – 1 1/2 Stunden bis zum Beginn warten. Hätte schlimmer sein können, denke ich, denn bis auf ein Rudel Fangirlies, die nichts anderes zu erzählen hatten als ‘Alea’ und ‘Make-Up’ war es eigentlich ziemlich witzig und die ganze Halle stimmte sich gedanklich auf das bald folgende ein – Natürlich inklusive der beliebten “Saltatio Mortis”-Rufe, die beim ersten Mal beinah’ Gänsehaut verströmten, denn .. Der Widerhall war einfach so gigantisch, dass ich mir schon ziemlich sicher war, dass die Akustik der Show genauso werden würde. Nunja, zusammen mit einem Pärchen – Liebe Grüße hierbei an Melina & Florian! – vertratschten wir die Wartezeit und starteten schließlich einen “Nur noch 600 Sekunden”-Countdown .. Den wir doch eine halbe Minute lang durchgehalten haben .. Außerdem gab’s von den beiden noch ‘ne Runde Knicklichter für jeden .. Ergo: Solltet ihr auf der DVD von Sicht der Band aus rechts einige Handgelenkte leuchten sehen, dann sind wir das!
Gut, nach tosendem Jubel ging’s dann endlich los – Die ersten Töne von ‘Rastlos’ erklangen und ich wurde für alles entschädigt .. Für das frühe Aufstehen um 3.2o, für gewisse Dinge die BA betreffend, für die Unbequemlichkeiten der Zugfahrt und für den ganzen persönlichen Scheiß, der mir den Anfang der letzten Woche versaut hatte. Ich liebe diesen Song einfach und das er erneut der Opener war, streute bei mir nur pure Euphorie. Und- zack – ging es los. Voller Energie und Power enterten SaMo die Bühne und waren mehr als einmal nicht wenig berührt von dem Publikum. Es war aber auch der Wahnsinn – Ein Teil von der Masse zu sein, die sich schlichtweg nicht bändigen lässt und dadurch dem einen oder anderen Spielmann sogar die Tränen in die Augen treibt .. Als emotionaler Mensch kann man darüber natürlich nicht hinwegsehen und freut sich nur umso mehr .. Wenn ich jetzt zurückdenke, ziehen gewisse Bilder an meinem Inneren Auge vorbei – während andere Stelle komplett ausgelöscht sind. Aber es ist das erste Mal, dass ich darüber nicht traurig bin, denn während ich mich nach anderen Konzerten immer ärgere, ist’s hier ja weniger schlimm: Immerhin wird es die DVD geben. Aber ich wiederhole mich ..
Zurück zur Show .. Es war überwiegend ein Rockkonzert – Was mich anfänglich ein wenig enttäuschte, da ich die Mittelaltershows der Band liebe, aber wie ich mittlerweile erfahren habe, gab’s die dann auf der Aftershowparty. Für die ich leider keine Karten hatte. Naja – Shit happens, das andere war auch schon endgeil! Es hat scheinbar alles hingehauen, die gesamte Halle war in einer atemberaubenden Stimmung und – auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – SaMo waren am Strahlen. Ich dadurch nicht minder .. Und das steigerte sich nur noch mehr, als die ersten Gäste angesagt wurden! Im Vornherein war ja schon bekannt gegeben worden, wer alles mitmachen wird, aber als dann der Song ‘Daedalus’ angesagt wurde .. Mit folgenden Gastmusikern .. Da war ich nicht wenig sprachlos: Dr. Pest von den Apokalyptischen Reitern, Victor Smolski von Rage und Frau Schmidt, Bodenski und Eric Fish von Subway to Sally. Fish übernahm hierbei die Rolle des Daedalus und zusammen mit Alea als Ikarus bot sich uns einfach eine Wahnsinnsshow. Das war nicht nur einfaches Singen, das war Darstellen und Fühlen auf ganz hohem Niveau. Mittlerweile verbinde ich mit Eric Fish zwar eine gewisse Antipathie, die ich nicht einmal richtig erklären kann, aber solange ich ihn nicht sehen muss und nur seinem Gesang lauschen darf, ist alles in Ordnung .. Er verabschiedete sich auch nach einem Song und einem Geschenk an die Band – die neue StS-DVD ‘Nackt II’ – dann auch wieder, während die anderen Musiker für ein weiteres Lied blieben: ‘Letzte Worte’. Der Song hat mich letztes Jahr beim MPS in Köln dermaßen geflasht gehabt, dass ich ihm bei vergangenen Konzerten mit gemischten Gefühlen entgegen geschaut habe – Aber in dieser Version, zusammen mit Piano, Cello, Geige und Drehleiher war er einfach .. nochmal Gänsehaut pur. Und dann die Art des Gesangs, diese Authentizität .. Hach .. Unbeschreiblich! .. Aber ich will gleich mit den anderen Gästen weitermachen, denn es war .. so viel Bewegendes! Eine schier greifbare Spannung lag in der Luft, als plötzlich die ersten Töne von ‘Salome’ erklungen .. Und eine Person fehlte: Doro Pesch .. Während die vorigen Gäste angesagt worden waren, stürmte die Queen of Metal die Bühne einfach bei ihrem Einsatz und .. Wow. Diese Frau ist der Hammer! Seit ‘Wer Wind sät’ aus meinen Lautsprechern schallt, hab’ ich mir gewünscht, dieses Lied einmal live zu hören – Als Duett und nicht als Solo, wie es auf den bisherigen Shows der Fall gewesen war. Und ich wurde für das Warten und Bangen belohnt, denn .. Ja, ich würde fast sagen, dass der Song an diesem Abend mein absoluter Favorit ist. Alea und Doro harmonieren so wunderbar .. Ich hoffe, dass diese Stimmung auch auf dem Silberling deutlich wird .. Nun fehlen noch drei weitere Gäste: Cordoban der Verspielte und Thoron Trommelfeuer – zwei ehemalige Mitglieder von Saltatio Mortis, die bei dem traditionell französischen Song ‘Dessous le pont de Nantes’ mit ihren Marktinstrumenten für noch mehr Stimmung sorgten und schließlich Johanna von der Vögelweide von Feuerschwanz, die die Band bei “Wir säen den Wind” mit ihrer Geige unterstütze .. Auch hier wurde wieder eine Freude auf der Bühne ausgestrahlt, die einfach nur fesselnd ist und so viel Lust auf mehr macht .. Die Lebensweise, von der gesungen wird, ist wirklich erstrebenswert ..
Aber das Jubiläum begeisterte nicht nur durch die Gäste und die Professionalität der Band – Sondern auch durch gewisse ‘typische’ Sachen, die einfach dazugehören. So packten Lasterbalk und Alea wie immer einige Kalauer in ihren Ansagen aus, die trotzdem teilweise sehr .. merkwürdig waren. Ich denke nur an die von ‘Varulfen’, als Alea den Werwölfen Eigenschaften zuschrieb, die man jetzt im ersten Moment nicht unbedingt von diesen Wesen erwartet. Etwas zu kurz gekommen ist mir wie gesagt der Mittelalterteil – Aber immerhin spielten sie neben ‘Dessous le pont de Nantes’ auch ‘Le Corsaire’ und ‘La Jument de Michao’. Meiner Meinung nach zwei der Meisterwerke von SaMo, da sie live einfach nur .. abgehen. Punkt. .. Dann gab es natürlich auch den traditionellen Texthänger – Bei ‘Sieben Raben’, also bereits bei den Zugaben, sang Alea plötzlich nicht weiter, sondern schaute nur ganz verdutzt ins Publikum, das dies für ihn übernahm – Tja. Es wäre ja auch doof gewesen ohne dieses kleine Malheur. Und als letzters sei noch das Croudsurfen bei ‘Falsche Freunde’ erwähnt, was ich nun auch schon zum dritten Mal miterlebt habe. Und dennoch heißt es immer wieder: Respekt, Alea! Während er nämlich von den Fans durch die Halle getragen wird, singt er das Lied – Und zwar ohne sich etwas anmerken zu lassen. Diese Körperbeherrschung ist bemerkenswert und hat der Party noch einmal das i-Tüpfelchen aufgemalt!
Also .. Ich war begeistert. Nein, falsch – Ich bin begeistert. Hellauf begeistert! Ich bin so froh, dass ich dorthin gefahren bin, um das erleben zu dürfen .. Eine derartige Atmosphäre ist mir bisher noch nicht untergekommen und ich glaube, dass so schnell nichts dort heranreicht. Nein.. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher, weil es einfach so viel Sympathie, Freude, Euphorie, Emotionalität und Spaß war, wie man sie sicher nur selten erlebt – Zumindest nicht auf normalen Konzerten oder Festivals. Und selbst andere Feierlichkeiten zu runden Bandgeburtstagen – Ich weiß nicht, ob eine andere Band so süß mit geöffneten Mündern in die Menge starren kann, wenn 2ooo Leute endlich – endlich! – ungestört dazu kommen aus tiefstem Herzen ‘Happy Birthday’ zu gröhlen. Ich jedenfalls freue mich, ein Teil dieser Menge zu sein und kann dabei auch darüber hinweg sehen, dass manche Fans wirklich einen gehörigen Sockenschuss haben – Aber das gehört hier jetzt nicht hin, denn es hat das Konzert letztlich ja doch nicht beeinträchtigt.
Nun heißt’s .. Warten auf die DVD .. Und in diesem Sinne: Habt Dank, Saltatio Mortis, für diesen fantastischen Abend, den sicher keiner von euren Fans so schnell vergessen wird. Ich zumindest nicht, denn die fast 3 Stunden Konzert waren bezeichnend.
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[Ursprünglich verfasst am 01.05.2010]
Und ein weiteres Mal SaMo. Das 4. Mal insgesamt – Nachdem ich sie letztes Jahr in Schierke an Walpurgis das erste mal gesehen habe, dann am ersten Augustwochenende auf dem MPS in Köln und vor 3 Wochen in Osnabrück, war’s nächste Mal nun gestern auf dem MPS in Bad Säckingen. Damit sind sie unangefochtene Nummer Eins – Sowohl laut last.fm als auch laut “Waaah, die hab ich live gesehen!”-Liste. Ob das was aussagen soll? Hrm .. Vielleicht, dass die Totentänzer wirklich uneingeschränkt meinen Geschmack treffen, sowohl rock- als auch acoustictechnisch einfach nur spitze sind, mit ihren Texten genau dorthin treffen, wo’s wehtut und nicht zuletzt dadurch ungemein motivieren..
Gestern Morgen zumindest war mir das noch egal, nachdem ich die Nacht nach meiner ersten BA-Party recht zeitig beenden musste – Wer setzt auch Vorlesungen so früh schon an? .. Naja, der Tag war bescheiden schön, allein schon des Wetters wegen, das einfach der Sonne keine Chance geben wollte.. Dabei war’s Donnerstag hier so krass heiß – Naja, meinen Optimismus habe ich trotzdem nicht aufgegeben, wär’ ja noch schöner! Letztlich war’s auch trocken und als es dann geregnet habe, war’s uns “erste Reihe”-Stehern auch egal :D .. Denn – Richtiiiig! .. Katha und ich standen gaaaanz vorn an der Bühne, als es dann hieß: “Und heute spielen für euch: Die Spielleute von Saltatio Mortis!” ..
Was mich kurzzeitig mal dazu führt, dass ‘s auch mein drittes MPS gestern war.. 2x war ich schon in Köln – und dadurch echt anderes gewohnt..x) .. Bad Säckingen ist deutlich kleiner, was es aber nicht weniger sympathisch macht. Im Gegenteil: Die Stimmung war mindestens genauso geil und die Atmosphäre mit Turm und Altstadt hat schon was .. Wir waren nur leider etwas in Eile – bzw. ich – weil man vom Eingang aus schon SaMo gehört hat .. Also ging’s danach erst über den kleinen Markt, ‘s Methorn einweihen und so. Und Komillitonen vom Mittelalter überzeugen, die man kurz zuvor noch überredet hat – Das is’ halt der Charme vom MPS! .. Und dann .. Muss ich wohl gleich zu Saltatio kommen .. Hab’ mir auch die neue Scheibe geholt – Manufactum II. Live aufgenommen auf’m MPS in Telgte und ich hör’s momentan – Daumen hoch! .. Das Album ist echt gut geworden und vermittelt genau das, was man auch auf jedem Markt erleben darf! Die Stimmung gestern war grandios .. Der Regen hat dem keinen Abbruch getan, wobei ein Großteil ja auch im Trockenen stand. Denn ungefähr bis einen Meter vor der Bühne war eine riesige Plane gespannt – Nur eben ganz vorn nicht. Egal .. “Für SaMo steh’ ich auch im Regen” hieß es da nur tapfer von uns und es wurde sich mit Kirsch-Chilli-Likör gewärmt.. Wir hatten dann unseren Platz ‘n Stück rechts von Alea – Also genau richtig, um ihm nach einem Song zu zeigen, wo er kurz zuvor seinen Metkrug abgestellt hatte 8D .. Die gingen nämlich auf der Bühne munter rum .. Inklusive Schnäpse.. Was darin endete, dass Elsi bei “Dessous le Pont de Nantes” merkwürdige Tanzanwandlungen hatte, die Alea zum Lachen brachten, sodass sein Gesang zeitweise sehr interessant klang – Aber das macht sie so ursympatisch! .. Ich könnte den stundenlang zuschauen und es würde nicht langweilig werde .. Allein schon, weil man nicht stillstehen kann! *-* .. Nur bei “Prometheus” musste man .. stiller sein als normal.. Was viele gemerkt hatten, denn die Stelle, wo’s normalerweise ordentlich abgeht, ist in der Akustikversion nicht ganz so krass .. Hat auch Katha gemerkt, die übrigens ganz großzügig festgestellt hat .. Dass ich Alea haben kann – sie aber mal anfassen darf! x) .. Aber sie mussten eben meine Groupieanwandlungen ertragen – Tjaja. Spielleute sind eben toll, kann man sagen, was man will ^-^ Gestern gab’s dann auch den Spielmannsschwur in akustischer Version – Sehr cool! :O .. Und 2 Piratensongs, die ich ja extrem toll fand. Zumal der Herr Sänger dabei auch einen äußerst schicken Dreispitz trug.. Aber bevor das hier ausartet, sollte ich langsam zum Ende kommen *g* .. Am Ende hab ich mir dann noch meine CD signieren lassen – wobei Elsi’s Unterschrift echt interessant aussieht und Katha versucht hatte mit Jean Méchant französisch zu reden – was auch niedlich war! .. Ist nicht ganz geglückt, aber’n Versuch war’s ja wert ..
Hachja, von der Heimfahrt hab ich dann nicht mehr ganz so viel mitgekriegt – Man denkt dann eher schon an dern 12. Juni, wenn die Spielleut’ auf dem MPS in Weil am Rhein sind. Tschakka! ..
Btw, was ich fast vergessen habe.. Wir wurden gestern am Zoll gefilzt!!! .. Das muss man sich mal reinziehen – Da fährt man ein Vierteljahr jeden Freitag 2x durch den Schweizer/Deutschen Zoll und es ist nichts außer kurzem Nachfragen. Und gestern dann, wo ich nach 9 Stunden Vorlesung eigentlich nur noch auf den Markt will, werden wir angehalten.. Persokontrolle .. Und dann haben sie’s Auto auch noch durchsucht .. Das einzige, was den Zollbeamten sympatisch gemacht hat, war sein Wacken-Bändchen – Welches das erste war, was ich richtig gesehen habe. Gott, ich bin schon so musik-/festivalfixiert. Aber lang ist’s ja auch nicht mehr bis zum Feuertanzfestival! .. Vorher ist jedoch noch’s Usertreffen mit den Fargoth’lern und eine lustig-interessante Woche mit meinem Kurs in Waldshut. Keine Ahnung, wie ich das überleben soll – Aber wird schon irgendwie! In diesem Sinne – “Wir säen den Wind und ernten den Sturm!”
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[Ursprünglich verfasst am 04.04.2010]
Ich bin gerannt – auf viel zu vielen Wegen.
Bin niemals da und immer unterwegs!
Bin schon zu oft losgelaufen – Doch angekommen.. Bin ich nie..
Hachgott.. Gestern Abend, am 3. April, hat mein diesjähriges Konzertjahr begonnen.. Und wer würde da besser passen als Saltatio Mortis, auf die ich mich schon seit mindestens einer geschlagenen Woche freue, nachdem mir Marie mit Fotos vom Konzert in Dresden Hunger auf mehr gemacht hat? *-*
Es war einfach nur .. atemberaubend. Wobei ich es gleichzeitig gruselig finde, wie schnell es die Band geschafft hat, mich so für sie zu gewinnen. Immerhin hab’ ich letztes Jahr um die Zeit erst wirklich intensiv mit SaMo-Hören angefangen – Und mittlerweile sind sie in meiner Playlist ganz oben! .. Gesehen habe ich sie auch schon zum dritten Mal – Womit sie mit Schandmaul gleich aufgezogen sind. Bzw. – Sie werden sie sogar überholen, da es nur das erste von 4 (bisher) geplanten Konzerten dies Jahr mit den Totentänzern ist.. Herrje, ich bin so ein Groupie geworden..
Naja .. Zu aller erst ein großer Pluspunkt: Die Karten haben nur 16 Euro gekostet. Nu’ zeige mir mal einer ein Konzert, das mit diesem Preis mithalten kann .. Selbst für die Mittelalterszene ist das wenig, sodass noch genug Kohle blieb, um sich ‘ne todschicke Kapuzenjacke zu kaufen..*hüstel* .. Dann bin ich also gestern in 3 Stunden nach Osnabrück gedüst – War zwar später als Lauli und Thorsten da, aber die hatten es auch nicht ganz so weit! :O .. Unser Hotel war .. Naja .. Man wusste zumindest gleich, warum es “Zur Waldesruh” heißt, da es irgendwie mitten in der Pampa lag.. Auf den ersten Blick, denn bis zur Lagerhalle – die mitten in der Stadt liegt – waren es nur 10-15 Minuten. Also echt in Ordnung :> .. Parkplätze gab’s da auch – Direkt neben einer Kirche, wo wir entdeckt haben, dass Subway to Sally in eben jener im Oktober ihre 2. Akustiktour dort spielen .. Harr, das wär’ so cool, aber zu der Zeit bin ich wohl in Lörrach.. Egal – Es geht ja nun auch im SaMo ..
Nachdem wir noch was futtern waren, haben wir die Lagerhalle auch gleich gefunden .. Wie gesagt, recht zentral, nahe der Fußgängerzone und echt kultig! Im späteren Verlauf hat sich zwar gezeigt, dass ein wenig mehr Frischluftzufuhr darin ganz gut getan hätte, aber naja.. Ich fand’s erträglich – Lieber so, als dass man sich den Arsch abfriert. Wobei das bei Saltatio Mortis schon echt eine Leistung wäre :D.. Einlass war dann auch pünktlich, ebenso die Vorband, die .. Hrm. Ich werd’ gleich mal ein wenig nach der recherchieren – Vor allem deren Namen, den ich immer noch nicht weiß. Irgendwas mit “nimbus” am Ende, den Rest konnte man nicht lesen. War aber auch nicht tragisch, da sie zumindest mich nicht vom Hocker gehauen haben – Was schade ist, wenn’s daran liegt, dass die Technik mies war. Das war alles recht strange eingestellt, sodass es wenig Spaß gemacht hat, den zuzuhören. Und das Hinsehen war auch schwer, weil .. Der Sänger hat mich an Coppelius erinnert. Und die beiden Weiber an Anna & Birgit von Schandmaul .. Also hatte ich Assoziationen von mindestens 2 Top-Bands im Kopf – Und da muss man schon echt gut sein, um diese zu vernichten. Ist denen nicht gelungen, weshalb ich – und auch ein Teil um mich herum – echt froh war, als die die Bühne verlassen haben und innerhalb einer halben Stunde für SaMo umgebaut wurde. Gegen 21.oo war’s dann also soweit – Wohooooooooooo!
Zwar spielte auch hier die Technik nicht so mit .. Hatte ich zumindest so gefühlt.. Weil – Man hat Alea teilweise ganz schlecht verstanden aufgrund viel zu lauter Instrumente.. Aber das hat der Freude trotzdem keinen Abbruch getan – Ich glaub’ ich hab lange nicht mehr so viel Spaß gehabt.. Also – Nein, das ist fies ausgedrückt. LBM war ja beispielsweise auch geil.. Aber – Konzerttechnisch war das einfach nur ein gelungener Auftakt und ich freu mich auf alles, was noch kommt. Jetzt erst recht.. Man kann zu denen so geil feiern und springen und tanzen und lachen und .. Whoa! Die sind live einfach soooo gut.. Ursympathisch, weil ständig am Grinsen und Lachen mit dem Publikum.. Es kamen Osterhase geflogen, es wurden Anekdoten erzählt – Insbesondere die vom Konzert in Annaberg-Buchholz war gut .. Dank dieser ging dann auch der Helm von Sir Lanzeflott – Seines Zeichens Musiker bei Feuerschwanz – auf der Bühne umher .. Es war einfach nur witzig anzuschauen .. Die haben so viel Spaß und projizieren das auf eine Weise ins Publikum, die einfach nur fesselnd ist. Da hat’s auch wenig gestört, dass ich nach gut einem Drittel dann allein vorn stand, weil sich Lauli & Thorsten nach hinten verdrückt haben – ‘s war zu warm und zu eng, aber .. Vorn kann man einfach besser mitmachen ;D .. Und das war auch nötig .. Nur zwei, drei kleine Sachen, die erwähnenswert sind .. Angefangen haben sie mit “Rastlos”, womit für mich persönlich der Abend ja schon perfekt war. Es gibt momentan keinen Song, der besser auf meine Launen passt – Der beschreibt so vieles passendes und .. Yay.. Von daher war’s einfach nur geil. Dann muss “Prometheus” genannt werden, wo Alea doch tatsächlich einen Texthänger hatte – Und kurz danach das Mikro fallen ließ. Egal, sowas nimmt man ihm nicht übel – Sondern unterstützt mit stimmbandtötendem Mitgröhlen! .. Als nächstes darf auch “Aus Träumen gebaut” nicht vergessen werden.. Der emotionalste Song, wie ich fand’ – Er hat sogar “Koma” getoppt, welcher schon seit langem auf Platz 1 rangierte.. Hm.. Überrascht hat mich dann “La Jument de Michao” .. Der Song rockt .. total. Abartig. Einer der geilsten des Abends – Nicht zuletzt Alea wegen, der einfach mal sekundenlang im Kreis über die Bühne gehüpft ist und .. Das steckt so an! .. Wer da noch ruhig stehen bleibt, ist selber schuld .. Zuletzt .. “Falsche Freunde”. Ein halber Hechtsprung und eine Armlänge haben mich vom croudsurfenden Sänger getrennt – Groaaaaaaah! .. Ich hab’ mich ja doch ‘n bissl geärgert – Typisch für’s kleine Fangirlieherzchen. Aber .. Er ist da über die Menge gemacht und hat trotzdem den Song gesungen.. Wunderbar, passend, ohne sich etwas anmerken zu lassen.. Und ich hab zu weit links gestanden ._. .. Naja – Spaßig war’s – wie beschrieben – trotzdem und ich glaub ich werd’ auch noch eine Weile so .. euphorisch sein. Das haben sie verdient! ..
Ansonsten .. Huuu.. Morgen steht dann noch der erste Mittelaltermarkt des Jahres an und dann kann 2010 richtig losgehen.. In diesem Sinne: Ich bin hundemüde, habe 5 oder 6 Tassen Kaffee intus, nervtötende Nackenschmerzen aber – Es hat sich gelohnt. <3
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[Ursprünglich verfasst am 06.05.2009]
- wenn ich mal den Herold der Walpurgisnacht in Schierke zitieren darf..*g* Das war ein ziemlich witztiger Vogel! .. Ich bewundere solche Leute, die den ganzen Tag sinnloses Zeit daher labern und immer ‘ne kesse Erwiderung auf den Lippen haben! Das erinnert mich immer an den Paul Bettany in “Ritter aus Leidenschaft” und das wiederum bringt mich zum Grinsen x)
Okay – Walpurgisnacht (Um über das Thema “Letzte Prüfung – Chemieabitur” mal ganz dezent hinwegzusehen ^-^’) in Schierke war echt toll! .. ‘n netter Abend mit Axel, Vicky und Sarah, der weniger feuchtfröhlich ausgefallen ist, als angestrebt, weil das Met mit 3 Euro den Becher scheiße teuer war.. Und die Schweine haben nicht mal ‘ne Taschenkontrolle gemacht, was heißt, dass ich mein Met auch ruhig von zu Hause hätte mitbringen können! .. Waah x_x’ Naja – Viel erwähnenswerter sind Saltatio Mortis. Doch – Die haben’s mir jetzt irgendwie angetan, auch wenn sie nur zu 6. waren .. Hab mir auch gleich noch ein Album dort gekauft, was eigentlich zu spät war, da ich von den Liedern, die die gespielt hatten, nur 3 oder 4 kannte..xD’ .. Naja - Mithüpfen und -zappeln kann man trotzdem ..x3 Insbesondere – die haben auch einige Lieder vom neuen Album gespielt, dass im August erscheint und somit war ich ja nicht die einzige, die einen Teil der Lieder nicht kannte .. Besonders begeistert war ich von “Keines Herren Knecht”, was live echt abging.. Alea ist ziemlich beeindruckend – wenn ich daran denke, dass er am jumpen und hüpfen und springen wie ein Flummi ist und trotzdem nicht außer Atem zu sein scheint. Zumindest hört man das seinem Gesang kein Stück an! Ich freu mich schon wie’n Keks darauf, die im Sommer auf’m MPS nochmal zu sehen .. Vielleicht gelingen mir dann auch bessere Fotos als die, die ich am Donnerstag mit 4 der 6 Bandmitglieder gemacht hab – Irgendwie schaff’ ich’s nie, alle zu erwischen..xD’
Naja – Aber das war’s noch nicht mit Konzerten ..*grinst* .. Nachdem ich dann am Freitag Gott sei Dank die Zugfahrt heile und pünktlich überlebt habe, kam’ ich in Emden an und – Yay, mit Lauli&Thorsten & Maren ging’s dann am Samstag nach Wilhelmshaven in die Stadthalle zu Schandmaul. Support war diesmal eine holländische Band namens “Reincarnatus”, die nur aus 6 Frauen bestand und deswegen insbesonere bei den Herren der Schöpfung gut ankam. Gut geklungen hat’s aber, auch wenn man nicht verneinen kann, dass einige wohl ungeduldig eigentlich nur auf die Schandmäuler gewartet haben. Die haben dann auch mit “Sturmnacht” begonnen und – WHOA! .. Seit “Hexenkessel” war ich der unumstößlichen Ansicht, dass es kaum einen besseren Opener als dieses Instrumentalstück gibt und – Ich wurde bestätigt. Die Klänge gingen durch Mark und Bein und das blieb auch so! Ich hatte nämlich das Gefühl, dass die Band besser drauf war, als damals im November in Leipzig, sodass ich sagen kann, dass dieses – das Zweite, wohoo! – Konzert besser war als das erste .. Wir sind zwar danach gleich gefahren und haben nicht noch auf die Sechs gewartet, aber egal .. Im Auto haben dann auch alle bis auf den Fahrer gepennt und ich hatte unnette Nackenschmerzen, die durch das unkontrollierte Hin- und Herwackeln des Kopfes nicht unbedingt gemindert wurden..xD’ Egal - So weiß man wenigstens, dass es ein wirklich gelungener Abend war x3 .. Und als kleines Andenken hab ich mir auch noch ‘ne hübsche Kapuzuenjacke mit dem schicken, goldenen Logo drauf gekauft .. <3
[Ursprünglich verfasst am 23.11.2008]
Jaah.. Nun nehm ich mir die Zeit dafür, auch wenn ich mich eigentlich mit Weihnachtsgeschenken beschäftigen solltewollte. Aber das muss dann eben warten ^_^
Am besten – Ich fang wohl mit dem Schock am Mittag an. Innerhalb von 5 Minuten war alles weiß draußen! ALLES! Es hat geschneit als gäbe es kein Morgen und auf dem Nachhause-Weg haben wir uns .. nunja.. Das Auto hat eine 360°-Drehung gemacht, sodass ich heute noch allen meinen Schutzengeln danken muss. Meine Mutter war in diesen Augenblick (verständlicherweise) auf dem Trip, mich nicht fahren zu lassen. Wir haben uns aber – Gott sei Dank – alle wieder beruhigt, und so ging’s dann mit Vicky, Axel und Axel’s Mum gegen 2 los nach Leipzig! :D .. Wir wollten eigentlich noch ein wenig in die Stadt, den “Gothic&Schach”-Laden unsicher machen, aber dafür hat dann leider die Zeit gefehlt.
Wie auch immer. Haus Auensee haben wir mithilfe von 3 Mädels erreicht, ohne die wir die Konzertlocation sicher nie gefunden hätten..xD’ Dann – 19.40 tauchten da auf einmal 5 Bayern auf der Bühne auf, gekleidet in Lederhosen und bewaffnet mit Tuba, Trompete und .. Noch so’m Ding..xD’ .. “La Brass Banda” – Im Vornherein war ich sooo skeptisch, weil die MySpace-Aufnahmen richtig schlecht waren. Aber dann. Die haben ja mal so gerockt! Der Auftritt ging 40 Minuten und die Stimmung war total genial. Wir waren nur am Lachen, weil der Sänger die Texte immer quasi ‘übersetzen’ müsste – Ich meine.. Bayern in Sachsen – Finde den Fehler! *g* .. Ich muss zugeben, dass mir die Show arg gefallen hat, weil’s mal was anderes war. Und dass ich die Texte wirklich so gar nicht verstanden habe – Wayne, hauptsache es hat Spaß gemacht! x3 .. Naja.. Dann hat man uns noch knappe 40 Minuten warten lassen, bis die Mäuler endlich mit “Vor der Schlacht” die Bühne gestürmt haben. Im Nachhinein kann ich mich nicht mehr an die genaue Reihenfolge der Songs erinnern und ich hab mir sicher auch nicht alle gemerkt, aber hier mal die kleine Liste!
Vor der Schlacht, Wolfsmensch (<3), Lichtblick, Der Hofnarr (<3), Der Kurier, Dein Anblick (Inklusive 7-8-maligem Wiederholen des Refrains *-*), Feuertanz (<3), Anderswelt (<3), Trinklied (Mit der besten Ansage an diesem Abend! xD), Die Letzte Tröte, Herren der Winde, Vogelfrei (<3), Leb!, Gebt Acht!, Der junge Siegfried – Drachentöter – Krieger, Missgeschick, Frei (<3), Drei Lieder, Walpurgisnacht (<3), Teufelsweib, Mitgift und als Zugaben Willst du? und Sturmnacht (<3).
Das ganze Spektakel ging ungefähr 2 Stunden und ich war danach so fertig! .. Das ging arg an die Ausdauer ..*g* Pogen war mit meinen Schuhen leider nicht drin, weil .. Autsch und so, aber .. Whoa! Ich bin wirklich sprachlos und weiß gar nicht, was ich alles erzählen soll. Und vor allem wie. Wie Thomas bei Feuertanz angestrahlt wurde, in Rot, als würde er wirklich brennen! Und dann die Kleider von Anna&Birgit! Und.. Omg! Das Solo von Stefan&Matthias mit Schlagzeug&Bass! Das ging so unter die Haut! Ein wenig unschön war später dann die Security, die uns förmlich aus dem Konzertsaal geworfen hat, sodass wir in der eisig kalten Vorhalle auf die Band warten musste. Aber dann wurden wir dafür auch entschädigt. Das heißt: Ich zumindest ^__^.. Mein Anderswelt-Poster, welches beim Album mit bei war, trägt jetzt 6 tolle Unterschriften und dann sind da ja auch noch die Fotos. Weil sie so schön sind und mich ernsthaft glücklich stimmen, hier nocheinmal *g* Mit Anna, Birgit & Thomas! (Und Vicky, aber .. Es geht ja grundsätzlich ersteinmal um die Mäuler x] ). Verdammt, ich hab Schandmaul live gesehen! Waaaaaah! .. Jetzt bin ich mir sicher.. Ein Jahr ohne mindestens ein Konzert ist ein verlorenes Jahr *g* Und die Bilanz dieses Jahr ist toll! .. Emilie Autumn, Coppelius, Capud Draconis & Schandmaul zum Abschluss. Toll <3 .. Nächstes Jahr beginnt dann hoffentlich mit Fiddler’s Green zu der “Sports Day at Killaloe”-Tour .. Hrm. Release Anfang Januar. Das Leben ist toll! =3